Im Dom ist ein Prospekt mit einer Kurzbeschreibung der Krypta erhältlich (Herausgeber: Verein Freunde des Domes zu Arlesheim). In dieser Krypta, nach der Umwandlung der ursprünglichen Begräbnisstätte mit über 30 Nischengräbern von 1956 eine schlichte, minimal ausgestaltete Kapelle zur stillen Einkehr, finden sich heute qualitativ unterschiedlich zu bewertende religiöse Exponate aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Bemerkenswert und umgebungsadäquat sind die für diesen Raum konzipierten sakralen Werke von Albert Schilling, d.h. Taufbecken und Altar. Mit seiner vor kurzem dem Verein "Freunde des Domes" geschenkten und unter Auflage in der Krypta zugänglich gemachten Madonna erhält die einstige Grabstätte eine spirituelle Fokussierung und einen für die Gruft ahistorischen Bezug auf eine Marienverehrung. Ebenso ungeschichtlich und eindruckprägend ist, auch dies ein Geschenk unter Auflage, eine hölzerne, sehr bunt bemalte frühbarocke (?) Marienstatue, die heute an prominenter Stelle neben der Kanzel an einem Langbogenpfeiler zu sehen ist und die Rokoko-Einheitlichkeit des Raums verändert.

Da der Verein der Freunde des Domes seinen Prospekt auf seiner Internetpräsenz allgemein zugänglich gemacht hat, wird er auch hier zum Download bereitgestellt.