In dieser Rubrik finden sich gelegentlich Randbemerkungen zum Domgeschehen.
Widerspruch und Ergänzungen sind willkommen.
Entries by arlesheimer-dom.ch (37)
La belle au bois dormant
Die NZZ nimmt heute die Blarer von Wartensee-Ausstellung in Pruntrut (und demnächst in abgespeckter Form in Aesch) zum Anlass, in hervorragender Weise die Geschichte des Fürstbistums Revue passieren zu lassen. Hier der empfehlenswerte Text.
Arlesheimer Klänge
Arlesheim und der Dom, hier als akustisches Tongemälde.
Übungsabbruch
Die gute Nachricht der Woche: Keine Neugestaltung des Altarraums. Eine klare Absage an die liturgischen Domdesigner.
Dieser Kitsch (siehe Bild) bleibt dem Dom nun erspart, bis auf weiteres zumindest. Nicht zu fassen, dass eine Kommission solches Jagdhütten-Geschnitzel allen Ernstes vorgeschlagen hat.
Kräftezehrend, teuer und spät dieser Entscheid, aber immerhin. Wie wärs jetzt damit?
Nachtrag zu den Fundstücken
Auch der heutige Pfarreiratspräsident der RKK Arlesheim war an jenem Arlesheimer Banntag um 1952 mit dabei (auf der Foto links).

Fundstücke im "Sütterlin"
Es lohnt sich besonders, nach jenen Sütterlins zu suchen, die aus Nachlässen entsorgt werden. Heute wurde in Basel ein Exemplar aufgestöbert, dem über Jahrzehnte gesammelte Arleser Weinetiketten sowie ein Dutzend Fotos aus den Vierziger- und frühen Fünfzigerjahren beigefügt waren, darunter Aufnahmen des legendären Adam Berger (mit Zylinder) und einer Gruppe froher Banntägler.


"Linienflug" Arlesheim-Pruntrut
Das ging aber schnell! Der Flug ist bereits vergeben, und zwar an einen Internetgast, der sich für Arlesheims Odilienstatue interessierte und dabei auf diesen kleinen Wettbewerb stiess. Gratulation!
Dieses Flugangebot wird gelegentlich wiederholt - "bewerben" kann man sich dafür nicht. Wettbewerb bleibt Wettbewerb....
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Die fürstbischöfliche Vergangenheit prägt Arlesheim und Pruntrut gleichermassen. Arlesheim-dom.org offeriert deshalb dem ersten Einsender, der sich auf dieser Webseite in der Rubrik "Kontakt" (und nur hier!) mit dem Stichwort "Domflug" meldet, einen exklusiven Jurarundflug via Arlesheim nach Pruntrut und zurück - einen frühlingshaften Blick auf Eremitage und Dom sowie Kaffipause in Pruntrut inklusive.
PS: Für absolute Insider der Domgeschichte - der Flug orientiert sich an der Vitalis-Route.
Dom und Landschaft
In diesen Frühlingstagen wird den auswärtigen Dombesuchern ein Spaziergang durch Arlesheims Umgebung wärmstens empfohlen - hier ein Blick auf die Eremitage und die angrenzende Schönmatt, aufgenommen am 29. April 2008. Quelle

Arlesheims Odilienquelle...
... gibt es nicht!
Auch am vergangenen Wochenende waren Anhängerinnen feministischer Esoterik auf Kraftfeldsuche in der Eremitage. Die Mär von einer so genannten Odilienquelle in Arlesheim, die momentan wieder die Runde macht, ist ein Nebeneffekt dieser romantischen Sinnsuche. Eine nach der elsässischen Nonne benannte Quelle wurde mit Arlesheim jedoch nie verortet.
Doch es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis ein Rinnsal in unserem Landschaftsgarten dazu ernannt wird. Und dann werden sie wohl mit Petflaschen durch die Eremitage wandern, bis der Brunnmeister auch in diesem Quell krankmachende Keime ausmacht und Alarm schlägt.
Was solls, alle Legenden und ihre bunten Varianten wurden mal zeitgeistig in die Welt gesetzt.
Ausflugtipp
Eine kleine, aber lohnenswerte Ausstellung ist zurzeit in Beromünster zu sehen. Eine der originellsten Odiliendarstellungen inklusive: für einmal rank und schlank, die legendäre Äbtissin.
Schrift zur Krypta
Der Verein Freunde des Domes zu Arlesheim hat eine Broschüre über die Domkrypta herausgegeben. Das ist anerkennenswert.
Man erfährt etwas über die Geschichte der Gruft und sehr viel mehr über die Werke des Bildhauers Albert Schilling. Fast könnte man meinen, es handle sich bei der einst bescheidenen und berührend kargen Grabkammer inzwischen um ein Schillingmuseum. Was nicht ganz abwegig ist. Selbst die - künstlerisch alles andere als berauschende - Tabernakeltüre einer Schilling-Schülerin und Tochter des früheren Kirchgemeindepräsidenten Chrétien findet Würdigung und Interpretation.
In der Schrift ist leider keine Kontaktadresse zum Domfreundeverein zu finden. Eine Anregung vielleicht für die zweite Auflage. Bei dieser Gelegenheit sollte der Text grammatikalisch und formal überarbeitet werden, es hat noch einige Unzulänglichkeiten ("Die Kreise oder Ringe über dem Kreuz können als Versinnbildlichung der Gnade oder die an die Menschheit. verteilten Gaben Gottes verstanden werden").
